Kann ich durch die Ernährung meine Psyche beeinflussen? Jeder weiß, dass ein gut zubereitetes und lecker garniertes Mehr-Gänge-Menü nicht nur den Gaumen, sondern auch die Seele erfreut. Im Gegensatz dazu wird gerne bei Frust oder Langeweile gegessen oder gar gefressen. Das Essen hat also durchaus eine Funktion für unsere Psyche, sei es als Kompensation von Gefühlen, als Belohnung für Geschafftes oder weitere Aspekte.

Doch wie kann ich es vermeiden, dass die Vorweihnachtszeit wieder unerbittlich zuschlägt und der Drang nach Süßem auf der Hüfte sichtbar wird?

Laut einer Studie des New England Journal of Medicine nehmen Einwohner der westlichen Industrieländer gerade in diesem Zeitraum im Schnitt drei Kilogramm zu.

Der Gute-Laune-Stoff Serotonin ist auch in zuckerreichen Lebensmitteln und Nüssen zu finden. Das finden wir natürlich zuhauf in der Vorweihnachtszeit. Die gesündeste Variante wären täglich eine Handvoll Walnüsse, die auch wegen ihres gesunden Fettmusters punkten. Auch Bananen sind gute Serotonin-Lieferanten, zudem sind sie reich am Sportler-Mineral Magnesium. Es darf auch mal eine zartbittere Schokolade sein, denn hier sind reichlich sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem die Flavonoide, vorhanden: In Maßen konsumiert fördert also auch die dunkle Schokolade die Gesundheit.

 

Autor: Dipl.-Sportlehrer Markus Weber
Bildquelle: fotolia.com/chocolate sweet food dessert © picsfive

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