Ich habe ja schon viel zu lange nichts mehr von mir hören lassen, aber dafür gibt es jetzt eine Menge zu berichten.

Ich würde sagen, ich bin nun definitiv vom Sofa geplumpst und losgelaufen! ;o)
Es hat sich hier ein schöner Lauf-Rhythmus eingependelt. Montags, mittwochs und freitags drehe ich morgens ganz früh eine kleine Runde und am Wochenende habe ich dann mehr Zeit und nehme mir eine größere Strecke vor.

Ich lasse es wirklich gemütlich angehen, aber trotzdem merke ich, wie ich zwar langsam, aber doch sehr stetig immer mehr Kondition habe und was noch viel schöner ist, wie ich diese Morgenläufe inzwischen genieße, ja sogar brauche! Ich freue mich richtig drauf… ist das nicht herrlich!
Vielleicht ist das so, weil ich nicht zu viel von mir verlange, immer noch das Gefühl habe, etwas weiter laufen zu können. Und weil ich die Zeit, während ich vor mich hin trabe, als eine Auszeit aus dem stressigen Alltag erlebe.

Aber diese Woche wollte ich es mal genauer wissen: Ein bis zwei mal in der Woche walke ich nicht nur, sondern wechsle zwischen Lauf- und Walkingsequenzen ab. Und als dann meine fünf Minuten „Laufzeit“ um waren, wollte ich gar nicht wieder langsamer machen. Die Strecke war topfeben, pulsmäßig hatte ich noch Puffer nach oben und da bin ich einfach weiter gelaufen und gelaufen, sicher fast eine Viertelstunde lang und es hat sich so gut angefühlt!! Hey, schmunzelt nur, ihr Langstreckenläufer, das stört mich überhaupt nicht. Mein Stolz hätte nicht größer sein können. ;o)

Und jetzt bin ich endlich so weit. Ich habe mich zu meinem ersten Laufevent angemeldet. (Höre ich da motivierenden Applaus??) Da es hier in der Gegend nichts gab, was mich richtig angelacht hat (typisch ich: da tut es nicht jeder x-beliebige Lauf, wenn es ein wichtiger Meilenstein sein soll) findet nun mein erster offizieller Lauf in meiner alten Heimat statt, am Wasser,… herrlich. Und zwar am Wochenende nach meinem Geburtstag im April, kann man sein neues Lebensjahr besser beginnen? Acht Kilometer werden es sein. Klingt im Moment noch horrend viel, aber bis dahin sind es ja auch noch ein paar Monate. Mein Ziel wird sein, diese Strecke durchzulaufen, die Zeit ist mir dabei völlig egal! Und wenn ich als letzte über die Zielinie krieche, dann werde ich stolz mein Turtlerunner T-Shirt tragen und lächeln!

Und soll ich Euch noch was ganz Tolles verraten? Eine liebe Freundin, bekennender Morgenmuffel und definitiv auch eine Couchpotato, hat sich von meiner Laufbegeisterung anstecken lassen und begleitet mich nun ein bis zwei mal die Woche bei meiner morgendlichen Walkingrunde. Das ist perfekt: Tratschwalk – Super für den Körper und die Seele!! Da fängt der Tag gut an.

Das hat sich hier in den letzten Wochen bewegungstechnisch getan. Da ich mir vor einigen Wochen die Schulter ausgekugelt habe und  leider noch nicht wieder alles in Ordnung ist, bin ich bei vielen anderen Sportarten ziemlich  eingeschränkt. Schwimmen ist mehr ein paddeln, Fahrradfahren geht nur auf der Kurzstrecke und Dinge wie Yoga kann ich leider ganz vergessen. Dabei wächst meine Lust, auch andere Sportarten in meinen Alltag zu integrieren immer mehr.

Auch an meiner Ernährung beginne ich, mehr oder weniger erfolgreich, zu drehen. Irgendwie scheint alles zusammen zu hängen. Bin ich viel an der frischen Luft, hab Zeit für mich und laufe, dann esse ich automatisch besser.
Aber auch hier arbeite ich aktiv an meinen Gewohnheiten. Dazu ein anderes mal mehr.
Nur so viel: ich trage jetzt gerade eine Hose, die die letzen Jahre in der „Hoffnungs-Kleider-Kiste“ kein einziges mal die Sonne gesehen hat. ;o)

Ich wünsche Euch noch einen langen, sonnigen Wahnsinns-Herbst mit vielen tollen Läufen, bei denen das Laub unter euren Füßen raschelt…

Eure „Couchpotato“ Marion

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