Ein Artikel von Dipl.-Sportlehrer Markus Weber

Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung sind häufig nur Strohfeuer.

Zur Gewissensberuhigung des (Personal-) Chefs werden ein paar Gymnastikkurse angesetzt, so dass er sagen kann, er und der Betrieb machen doch was für die Mitarbeiter.

Doch deckt sich das mit den Bedürfnissen und Ansprüchen der Angestellten? Spricht das Angebot auch die bisher inaktiven Mitarbeiter an?

Wir stellen fest, dass solche Angebote häufig nur Strohfeuer in dem eigentlich löblichen Verhalten der Geschäftsführung sind, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern. Doch leider verpuffen diese Bestrebungen zumeist: Es fehlt an Nachhaltigkeit der Maßnahmen und inaktive Mitarbeiter werden nur selten erreicht.

Die Ist-Situation – eine Analyse

Um gezielt auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Angestellten eingehen zu können, sollte zu Beginn des Betrieblichen Gesundheitsmanagements immer die Erhebung von Daten stehen. Ideal ist hier einerseits eine Analyse der Arbeitsbedingungen mit einer Arbeitsplatzbegehung sowie einem Fragebogen an den Mitarbeiter zur Einschätzung des physischen und psychischen Belastungsprofils.

Andererseits wird in einer gezielten Analyse die Gesundheit des Angestellten mittels einer Stoffwechsel- und Leistungsdiagnostik überprüft, gleichzeitig aber auch die relevanten Parameter für das zukünftige Training festgelegt. Denn mittels eines solchen sportmedizinischen Check-up´s sehen wir, wo der Klient beim Sport aufpassen muss, um nicht durch den Sport noch zusätzliche Probleme zu bekommen, sondern bestehende Beschwerden aktiv zu behandeln und somit seine Gesundheit zu verbessern und zu stabilisieren.

BGF: Mitarbeiter abholen

Durch die Stoffwechselanalyse mittels der Laktatwerte sowie der Spiroergometrie (= Atemgasanalyse) erhalten wir zudem einen Status Quo, man holt die Teilnehmer also direkt dort ab, wo sie mit ihrer Fitness aktuell stehen!

Dann kann die Maßnahme gezielt angesetzt werden, egal ob es eine Nordic Walking-, Lauf- oder Radgruppe, ein Gymnastik- oder Rückenschulkurs in der Firma ist oder ein individuell angesetztes 1:1-Coaching.

Messbare Erfolge

Entscheidend für den Erfolg des Bewegungsprogramms ist es, dass die Erkenntnisse aus der Leistungsdiagnostik im Training Anwendung finden und umgesetzt werden. Gut ausgebildete und erfahrene Trainer leiten die Mitarbeiter in den Sportkursen in der Firma bei der Umsetzung der Testergebnisse entsprechend an. So ist der sportliche Erfolg des Einzelnen garantiert. Und dieser kann auch gemessen werden: Denn wird in einem halben bis einem Jahr ein Retest (also zweite Leistungstestung) angesetzt, so sind die Veränderungen quantifizierbar:

Jeder Mitarbeiter kann danach schwarz auf weiß sehen, was das absolvierte Training gebracht hat.

Das bringt natürlich Motivation für das weitere Training (Stichwort: Nachhaltigkeit!). In der Gesamterfassung aller Mitarbeiter kann der Betrieb bzw. sein (Personal-) Chef erkennen, wie sich die Gesamtheit der Mitarbeiter in Richtung stabiler und starker Gesundheit bewegt.

Welche Maßnahmen werden in deinem Betrieb mit Erfolg eingesetzt? Wo würdest du dir mehr Entgegenkommen deines Arbeitgebers wünschen, wenn es um deine Gesundheit geht?

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